Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung und Gebäudeförderung standen beim PEN-Netzwerkfrühstück in Weinheim im Mittelpunkt. Johannes Ader, Energieberater der Ader Energy GmbH, informierte die Teilnehmer über die Änderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die seit dem 21. Juli 2026 gelten.
Für Eigentümer von Wohn- und Nichtwohngebäuden können die neuen Förderbedingungen entscheidenden Einfluss darauf haben, wann und wie eine energetische Sanierung wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt wird.
Neue BEG-Förderung: WPB-Bonus rückt ineffiziente Gebäude in den Fokus
Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf dem Worst Performing Building (WPB)-Bonus. Damit rücken energetisch besonders ineffiziente Bestandsgebäude stärker in den Mittelpunkt der Förderung.
Bei förderfähigen Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle können sogenannte Worst Performing Buildings von einem zusätzlichen Förderbonus profitieren. Ob ein Gebäude die Voraussetzungen für die Einstufung als WPB erfüllt, sollte individuell durch einen qualifizierten Energieberater geprüft werden.
Damit wird deutlich: Gerade bei älteren oder energetisch bislang kaum modernisierten Immobilien kann es sich lohnen, vor Beginn einzelner Maßnahmen zunächst den energetischen Gesamtzustand des Gebäudes zu betrachten.
KfW-Heizungsförderung: Frühzeitige Planung wird wichtiger
Auch bei der KfW-Heizungsförderung gibt es Veränderungen. Bestimmte Förderbestandteile und förderfähige Höchstbeträge werden künftig schrittweise reduziert.
Für Eigentümer bedeutet das: Wer beispielsweise den Austausch einer alten Heizungsanlage, den Einbau einer Wärmepumpe oder weitere energetische Maßnahmen plant, sollte nicht nur die technischen Möglichkeiten betrachten, sondern auch den richtigen Zeitpunkt für Sanierung und Förderantrag berücksichtigen.
Johannes Ader zeigte anhand praxisnaher Beispiele, welche Auswirkungen die neuen Förderbedingungen haben können, welche Gebäude von bestimmten Förderprogrammen besonders profitieren und warum eine durchdachte Sanierungs- und Förderstrategie zunehmend wichtiger wird.
Erst beraten, dann sanieren
Energetische Sanierung besteht heute aus weit mehr als dem Austausch einer Heizung oder neuer Fenster. Gebäudezustand, geplante Maßnahmen, Investitionskosten, Förderprogramme und die richtige Reihenfolge der Sanierungsschritte sollten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Eine professionelle Energieberatung kann deshalb helfen, mögliche Fördermittel frühzeitig zu erkennen und Investitionen so zu planen, dass sie energetisch und wirtschaftlich sinnvoll ineinandergreifen.
Sie planen eine energetische Sanierung oder möchten wissen, welche BAFA- oder KfW-Förderung für Ihr Gebäude infrage kommt?
Johannes Ader von der Ader Energy GmbH unterstützt Eigentümer und Unternehmen mit einer individuellen Energieberatung und entwickelt gemeinsam mit ihnen eine passende Sanierungs- und Förderstrategie.
Nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt mit der Ader Energy GmbH auf oder besuchen Sie unser Fabricius-Team und deren Sie Johannes Ader persönlich bei einem leckeren Frühstück kennen.