Der Deutsche Pavilion in Barcelona

Kunst am Bau oder doch ein Gesamtkunstwerk?

„Anhand eines Beispiels des Deutschen Pavillons zur Weltausstellung 1934 in Barcelona sehen wir von Mies van der Rohe (Baumeister seiner Zeit), dass letztlich Architektur ein Gesamtkunstwerk ist”, so begann der Vortrag von Dieter Grah, Architekt aus Heppenheim.

Warum?

Mies van der Rohe hat modernste Technik so verpackt, dass für den Betrachter ein Gesamtkunstwerk entsteht. Die statisch wichtigen Stahlprofile, die das Dach „fliegen lassen” in Kombination mit festen Wänden, die das Gebäude gegen verdrehen schützen. Diese Bauteile wiederum mit gut durchdachten, geschnitten Marmorplatten und verchromten Profilen versehen sowie die Technik hinter Milchglasscheiben verschwinden zu lassen, erschafft für den Besucher ein Bild, welches aus vielen Perspektiven immer wieder neue Details erkennen lässt.

Abgerundet mit einer Bronzeskulptur von Bernd Kolbe der „Morgen” aus dem Wasser erhebt, welches wiederum laufend verändere Eindrücke für den Betrachter schafft, die durch den Wind Spiegelungen und wechselnde Lichtsituationen darstellt.

Ein interessanter Vortrag, der viel zu schnell zu Ende ging. Besuchen Sie unser Team. und lernen Sie Dieter Grah persönlich kennen.